Women in F/LOSS: We are the 3%

weAreThe3Percent

Verschiedene Erhebungen zeigen, dass nur 1-3% aller Beitragenden in F/LOSS-Projekten Frauen sind. Wir brauchen mehr!

Hier eine ganze Reihe Initiativen dazu:

Und natürlich das

Das Poster gibt’s beim Libre Graphics Magazine als PDF zum Download.

21 Gedanken zu „Women in F/LOSS: We are the 3%“

    1. So weit würde ich gar nicht gehen, zu unterstellen, dass Frauen generell andere Denkmuster reinbringen. Wenn das vereinzelt der Fall ist – super!
      Mir geht es darum, FLOSS für mehr Menschen interessant zu machen. Und wenn dafür spezielle Rahmenbedingungen für einzelne Menschengruppen notwendig sind, unterstütze ich das sehr gerne.

  1. Hei,

    ich versteh das auch nicht.

    Wäre es nicht viel besser, wenn man bei allen Projekten sagt „wir achten garnicht darauf ob hier Männer oder Frauen mitmachen, es dürfen alle dabei sein“. (Ich habe wenig Zweifel, dass das bereits jetzt so ist. Der typische Computer Nerd ist ein unglaublich netter Mensch.)

    Ich mein damit, ist es nicht besser die Kräfte zu Bündeln und wenigstens im Foss Bereich keine Diskriminierung zuzulassen? (Ja, ich finde erst durch diese „machen wir ein Frauen Projekt“ fängt die Diskriminierung erst an!)

    Ich finde wir brauchen ein Ubuntu für Schwarze, ein Ubuntu für Schwule, ein Ubuntu für Kleinwüchsige, ein Ubuntu für Männer, ein Ubuntu für Menschen mit schwarzen Vorhängen usw.
    Wenn hier jeder seine eigene Suppe kocht, können wir Ubuntu ganz in die Tonne kloppen, da keins mehr was taugt und die Übersicht völlig verloren geht.

    Grüße

    1. Markkus, du hast da ein grundlegendes Missverständnis:
      Es geht nicht darum, ein „$Distribution für Frauen“ oder sonst wen zu schaffen. Vielmehr geht es darum, „Werbekampagnen“ zu fahren (so blöd das klingt) um FLOSS für alle Menschen interessant zu machen. Im Endeffekt das Bündeln von Kräften, wie du es ja gerne hättest.

      Nebenbei:
      Folgt man deiner Argumentation, sind ist auch „$Distribution für Kinder“ diskrimierend. Ist das so?

  2. Unterschwellig schwingt das hier wohl schon in den Kommentaren rüber, warum solche Initiativen einen Sinn machen.

    Frauen wird oft weniger zugetraut, gerade wenn es um Technik geht, das fängt ganz früh im Mädchenalter an. Und wer so sozialisiert wurde, hat Hemmungen, gerade in gegenwart von allwissenden Nerds, sich ungehemmt für Technik zu interessieren. Es geht also um nicht um besser, schlechter, mehr oder weniger, sondern um Diskriminierung die es immer noch gibt.

    Gerade wer z.b. mal im Blog von „Tux“ die Kommentare liest, kennt den Umgangston der in männlichen Fachkreisen mitunter herrscht, da traut sich auch kein Mann mit vermeintlich weniger Ahnung mal was zu sagen.

    1. Absolut richtig, Struppi!
      Wie oft wird irgendwo die Mutter oder Schwester als Beispiel in Erklärungen für „Doofies“ verwendet! Warum nie er Vater oder Bruder? Haben die per se mehr Technikverständnis? Natürlich nicht, aber die Denkmuster und Narrative implizieren das von vorneherein.

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